Land-Wirtschaft

Was denkt ein Bauer auf dem Trecker?

Was ein richtiger Bauer ist, der sitzt 60 % seiner Zeit auf dem Schlepper


Gewalt ist keine Lösung...

Nach der letzten Ernte hat der Landwirt den Acker vorbereitet für die neue Aussaat. Ein Aspekt war die "Feldrandhygiene, d.h. er hat einen breiten Teil des Grünstreifens der Zufahrt nach Hanstorf mit dem "Schlägelmulcher" abrasiert. Bezweckt wird, "pflanzenbaulich kritische Unkräuter und Ungräser sowie tierische Schädlinge aus ihren Ackerflächen heraushalten".

Feld- und Wegränder als wichtige Rückzugsräume...

Dagegen spricht, dass die Feld- und Wegränder als wichtige Rückzugsräume und Biotopverbundsysteme für Insekten, blühende Pflanzen, Vögel und kleine Säugetiere dienen.

Zu allem Überfluss wurden die Straßengräben zum Teil zugegrubbert.

Aus Protest

habe ich die Grundstückgrenze der Straßenbankette (6 Meter breit) mit roten Markierungen gekennzeichnet

Als ich den Bauern ansprechen wollte, dass sein "Land-grabbing" sehr übergriffig sei für die Öffentlichkeit, wurde mir mit einer "Tracht Prügel" geantwortet.


Hier nun Auszüge aus der Zeugenaussage einerAnzeige gegen die beiden Landwirte  G. Thurow und A. Schlachter (Namen geändert):


Anzeige 3XX500/000XXX/08/21  wegen Körperverletzung, Bedrohung und Nötigung

Hanstorf 13.09.2021

An die Polizei Grevesmühlen


Sehr geehrte Damen und Herren

zur Vorbereitung möchte ich Ihnen den Sachverhalt kurz darstellen...

~10:45: Nach einiger Zeit sah ich den Pick-up von G. Thurow am Ende
meines Grundstücks auf dem Weg nach Seedorf stehen (Via Baltica).

Ich ging Richtung Auto, um mit Herrn Th. über die Straßen- bzw. Ackergrenzen zu sprechen.

Die Landwirte Th. und der Landwirt A.S. kommen aus der alten „Dorfstraße“

(Flurstück 139/3) auf den Sandweg nach Seedorf. Herr S. schimpft schon von Weitem....

Beide sind sehr aufgebracht und aggressiv, kommen unmittelbar auf mich zu und
versperren mir den Weg, als ich zurück nach Hause bzw. wieder auf mein Grundstück gehen will.

 „Geh sofort runter von meinem Grundstück! Du stehst auf meinem Grundstück“ 
schimpft Herr T. und schuppst mich vom Straßenrand in Richtung Straßenmitte.
Er nähert sich mir auf wenige Zentimeter und zischt:

 „Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder wir klären das jetzt hier oder ...“ das sagte er nicht.


Herr S kommt noch dichter an mich heran ( er steht rechts vor mir, T. links an der Seite) und
 
schlägt mir unvermittelt mit der rechten Faust gegen meinen linken Unterkiefer.
Der Kiefer und die hinteren unteren Backenzähne schmerzen.

Ich stehe nur benommen da und überlege, ob ich mich einfach fallen lassen soll,
um weiteren Attacken zu entgehen...


Herr Th. schmeißt  sich plötzlich auf den Boden (quer zur Straße) und schreit:

„Er hat mich geschlagen, er hat mich geschlagen“-...

Dann stand er nach einigen Sekunden wieder auf und zertrampelt den Rahmen seiner Brille ...

„Er hat mir meine Brille zerstört“

Beide bedrängten mich massiv Richtung ... der alten „Dorfstraße“.

Ich wollte eigentlich Richtung Haus auf dem Sandweg - aber das ging nicht.

Ich hätte die beiden zur Seite abdrängen müssen.

Herr Sch. gibt mir einen „Pferdekuss“ mit dem rechten Knie in meinen ... Oberschenkel.
Es tat höllisch weh. 
Als sie sagen: „
Wir machen dich jetzt fertig“ beginne ich laut zu schreien: „HILFE! HILFE“

Herr Renzow grinst und stimmt mit ein und schreit auch „HILFE! HILFE“ und lacht.

Meine Lebenspartnerin..., hat das am Haus wohl gehört.


Ich renne die alte "Dorfstraße" entlang Richtung Süden. Herr Th. läuft hinter mir her. Er verfolgt mich...
Herr Sch. kommt langsam nach. An unserer Grundstückseinfahrt springe ich über den Zaun
und laufe noch 20 Meter in mein Grundstück hinein. Herr Th. bleibt vor der Einfahrt stehen.
Er sieht, dass  meine Liebste mir entgegen eilt.

Mir ist schwindelig. Der Unterkiefer und die Backenzähne „pumpen“. Der „Pferdekuss“ am Bein
schmerzt höllisch ... und der Nacken tut weh...

Meine Liebste ist erschüttert und fängt eine Diskussion mit mir an, dass sie hier nicht mehr
wohnen könne, es sei alles so furchtbar...

Ich will von der Diskussion nichts wissen, ich will mich vom Arzt untersuchen lassen...

Der Pick-up versperrt unsere Einfahrt...

Wir steigen in mein Auto und wollen ins Krankenhaus fahren, als der Pick-up von Herrn Th. angefahren
kommt und die Ausfahrt zum Wohnhaus blockiert. Ich bleibe im Auto sitzen. 
Sie geht zu Th. und Sch., um  mit denen zu sprechen. Die schreien sie an...

Für ca. 15 Minuten passiert nichts. Ich steige aus, hole mein Handy und fotografiere die Blockade
(siehe Foto auf meinem Handy)

Herr Tuulpe kommt mit seinem Moped aus Richtung Prieschendorf. Die drei grinsen sich an ...

Ich rufe die Polizei GVM an. Die wachhabende Polizistin fragt, ob sie auch einen Krankenwagen schicken soll.
Ich verneine - Sie schickt eine Streife vorbei.

~ 12 :00 Uhr : Die Streife kommt und spricht erst mit Herrn Th. und Sch.. .

Herr Th. behauptet, ich hätte den „75 Jahre alten Herrn Sch. geschlagen“.

Sie behaupten, dass ich sie angegriffen und geschlagen hätte.
Dann deutete er auf die roten Markierungen am Straßenrand und verlangen von dem jungen Polizisten
die Erlaubnis, die Markierungen unterpflügen zu dürfen ...


Später nimmt der Polizist meine Aussage auf .

Zu den Markierungen sagt er: „Da entscheiden wir gar nichts!“

Ich wurde zum DRK-Krankenhaus in Grevesmühlen gegahren. Mir ist spei-übel.
Die Ärztin verordnet Computer-Tomographie für Kiefer und Nacken. Sie schickt mich für 24 Stunden
zur Beobachtung auf Station...


Ich möchte hiermit Herrn A. Sch. anzeigen wegen Körperverletzung und tätlicher Bedrohung.

Auch Herr G. Th. hat mich massiv bedroht, hat mich daran gehindert nach Hause zu gehen,
hat mich verfolgt und hat mich daran gehindert, zum Arzt zu fahren.
Mit dem „sich-Hinfallen-lassen“ und dem Zertreten der Brille wollte er wohl eine Straftat meinerseits vortäuschen.
Auch jetzt - nach 2 Wochen - tut mir der Unterkiefer weh und die Backenzähne ...

Für Fragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.


Mit freundlichen Gruß

Der Unterzeichner

Artikel 04.08.2021  BS 56/2  Historie der Landwirtschaft

Von der Allmende zum Feudalismus
Vom Allgemeinen zum Privaten

Früher war alles anders - ob es besser war oder schlechter? Wer weiß das schon?

Hanstorf 16.07.2021

Früher - d.h. ganz früher lebten hier die Sweben, die es vorzogen, in der großen Völkerwanderung (um 400 u.Z.) nach Gallizien (Saniago di Compostella) auszuwandern, weil die Lebensverhältnisse hier im Norden "schwierig" war. Mecklenburg war kein Land zum wohnen.

Slawische Stämme füllen das Vakuum und siedelten sich entlang der Elbe und der Ostsee an. Die Polaben ("Die an der Labe (Elbe)wohnenden) besiedelten ddas Gebiet zwischen Elbe und Stepenitz - unserer Stepenitz. Dieser "sumpfige Fluss" bildete die natürliche Grenze zu ihrem Brudervolk.

 Die Obodriten machten sich im Dorf Mecklenburg breit, fischten und ließen sich von den Wikingern überfallen, um als "slaves" in den nahen Osten exportiert zu werden.

In Stammesverbänden lebten die Slawen in kleinen Runddörfern und bearbeiteten den gemeinsamen Boden in "Drei-Felder-Wirtschaft" mit wechselnden Flurstücken. Privateigentum an Land geb es nicht - lediglich Haus und Hofplatz genossen einen gewissen privaten Rahmen.

Man lebte vor sich hin, opferte seinen lokalen Göttern und Götzen, beackerte die zugewiesene Parzelle und lebte in Gemeinschaft mit den Nachbarn.

Das ging für 400 Jahre gut, bis die Überbevölkerung in den südlichen Ländern Sachsen, Westphalen, Franken usw. nach "Lebensraum im Osten" suchte und Heinrich der Löwe im zwölften Jahrhundert einen Kreuzzug gegen die Heiden organisierte.  Das Land wurde erobert und mit Siedlern besetzt, die lieber auf eigene Rechnung arbeiteten als in der Gemeinschaft. ... (später mehr)

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